Baugrunderkundung – Geotechnische Erkundung

DB-Werkstatt Nürnberg

DB-Werstatt Nürnberg

Steckbrief

Menge Bohrungen: 2 Sanierungsbrunnen, zusätzlich Schrägbohrungen für Pumpleitungen


Bohrverfahren: verrohrtes Schneckenbohren


Endteufen: 17 m


Geologie: Auffüllungen, Sand, Sandstein


Ausbau: HDPE mit DN 125 mm


 

HIGHLIGHTS

  • Zwei Sanierungsbrunnen im Altlasten-Hotspot, 17 m tief
  • Kleinbohrgerät HD50 mit Elektroantrieb
  • Schrägbohrungen für die Pumpleitungen zur Sanierungsanlage

Projekt­­beschreibung

Sanierungsbrunnen in der Regio-Werkstatt Nürnberg-Gostenhof

Seit 1869 nutzt die Bahn das Gelände an der Austraße in Nürnberg-Gostenhof. Auf die Werkstätten für Lokomotiven und Wagen folgte ein Containerbahnhof, seit 2011 steht hier die Regio-Werkstatt, in der alle Züge der S-Bahn Nürnberg gewartet werden. Gebaut wurde sie auf einer Altlast, die nicht vollständig saniert war. Der Schadensschwerpunkt liegt unter den Werkstatthallen. Dort, in den Hallen, wurden zwei zusätzliche Sanierungsbrunnen errichtet.

Projektziel
Die Altlast wird über eine Pump-and-Treat-Anlage saniert. Dabei wird belastetes Grundwasser gefördert und in einer Anlage gereinigt. Ziel war es, die Förderung auf den Schadensschwerpunkt auszuweiten. Dafür mussten zwei Brunnen hergestellt, mit Brunnenstuben versehen und über Anschlussleitungen an die bestehende Sanierungsanlage angebunden werden.

Geologie

Baugrund: Auffüllungen, Sand und Sandstein

Projektherausforderungen
Gebohrt wurde nicht im Freien, sondern in den Werkstatthallen. Das bestimmte die Gerätewahl: Gebraucht wurde ein Bohrgerät, das in geschlossenen Räumen ohne Abgase arbeitet. Neben den Brunnenbohrungen waren Brunnenstuben zu setzen. Für die Rohrleitungen der Brunnen wurden außerdem horizontale Bohrungen durch die Wände hergestellt.

Technische Umsetzung

Bohrstandort: innerhalb der Werkstatthallen
Bohrverfahren: verrohrtes Schneckenbohren
Brunnen: 2 Sanierungsbrunnen
Bohrdurchmesser: DN 300 mm
Endteufe: 17 m
Ausbau: HDPE DN 125 mm
Brunnenstube: Schächte an beiden Brunnen
Leitungswege: horizontale Bohrungen durch die Wände für die Rohrleitungen

Gerätetechnik und Logistik
Die Brunnen wurden mit dem Kleinbohrgerät HD50 im verrohrten Schneckenbohrverfahren hergestellt. Das Gerät arbeitet mit Elektroantrieb und damit ohne Abgase und ist kompakt genug für den Einsatz im Gebäude. Die horizontalen Bohrungen durch die Wände wurden mit der Lafette HD10 hergestellt.

Ergebnis
Beide Sanierungsbrunnen sind in den Werkstatthallen ausgebaut und mit Brunnenstuben versehen, die Wandbohrungen für die Rohrleitungen sind hergestellt. Damit kann die Pump-and-Treat-Anlage das Grundwasser auch direkt im Schadensschwerpunkt fassen.

Jonas Ritter

Ihr Ansprechpartner

Jonas Ritter
Geschäftsführer

Tel.: +49 7304 9602 – 33
E-Mail: j.ritter@geo-bohr.de

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