Baugrunderkundung – Brunnenbau

EWB München

EWB München Brunnenbau

Steckbrief

Bohrung: 2 Erdwärmebrunnen (1 Förderbrunnen, 1 Schluckbrunnen)


Bohrverfahren: verrohrtes Schneckenbohren


Endteufen: 17 m (Förderbrunnen), 13 m (Schluckbrunnen)


Geologie: Kiese, Grundwasser ab 11,6 m, grundwasserstauende Schicht ab ca. 16 m


Ausbau: Förderbrunnen PVC-Filter- und Vollrohre DN 250 mm für zwei Unterwasserpumpen, Schluckbrunnen


 

HIGHLIGHTS

  • Kleinbohrgerät HD100 durch enge Durchfahrt
  • Brunnenquerschnitt 420/250 mm, bis 17 m tief
  • 10 Tage Dauerleistungspumpversuch mit 8 l/s

Projekt­­beschreibung

Erdwärmebrunnen in München-Ramersdorf-Perlach
In München Ramersdorf-Perlach wird ein vermietetes Wohngebäude mit 700 m² Wohnfläche von einer Ölheizung auf eine Grundwasser-Wärmepumpe umgestellt. Die Heizlast beträgt 65 kW. Für die Wärmepumpe wurden zwei Erdwärmebrunnen hergestellt: ein Förderbrunnen auf der Vorderseite und ein Schluckbrunnen auf der Rückseite des Gebäudes.

Projektziel
Über den Förderbrunnen wird Grundwasser zur Wärmepumpe gefördert, über den Schluckbrunnen wird es wieder in den Untergrund eingeleitet. Der Heizungsbauer hat aus Redundanzgründen zwei Wärmepumpen mit je einer Grundwasserförderpumpe vorgesehen. Der Förderbrunnen war daher für die Aufnahme von zwei Unterwasserpumpen herzustellen.

Geologie
• Baugrund: Kiese
• Grundwasser: ab 11,6 m, grundwasserstauende Schicht ab ca. 16 m

Projektherausforderungen
Die Rückseite des Gebäudes ist nur über eine enge Durchfahrt erreichbar. Große Bohrgeräte waren dort nicht einsetzbar. Aufgrund der Heizlast waren zudem Brunnenquerschnitte von 420/250 mm erforderlich. Das Bohrgerät musste also durch die Durchfahrt passen und diesen Querschnitt herstellen können.

Technische Umsetzung
• Bohrstandorte: Förderbrunnen auf der Vorderseite, Schluckbrunnen auf der Rückseite des Gebäudes
• Brunnen: 1 Förderbrunnen, 1 Schluckbrunnen
• Brunnenquerschnitt: 420/250 mm
• Endteufe: Förderbrunnen 17 m, 1 m in die grundwasserstauende Schicht eingebunden; Schluckbrunnen 13 m
• Ausbau Förderbrunnen: PVC-Filter- und Vollrohre DN 250 mm für zwei Unterwasserpumpen
• Pumpversuch: Klarpumpen beider Brunnen, anschließend Dauerleistungspumpversuch über 10 Tage mit 8 l/s

Gerätetechnik und Logistik
Beide Brunnen wurden mit dem Kleinbohrgerät HD100 hergestellt. Das Gerät ist für die Durchfahrt ausreichend kompakt und für den Bohrdurchmesser von 420 mm geeignet.

Ergebnis
Nach Ausbau, Klarpumpen und Dauerleistungspumpversuch stehen beide Brunnen für den Anschluss der Grundwasser-Wärmepumpe zur Verfügung.

Jonas Ritter

Ihr Ansprechpartner

Jonas Ritter
Geschäftsführer

Tel.: +49 7304 9602 – 33
E-Mail: j.ritter@geo-bohr.de

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