Spezialtiefbau – Mikropfähle
Peek und Cloppenburg
Ulm
Steckbrief
Menge Mikropfähle: 37
Durchmesser Tragglied: 73/55 mm
Tiefe: 15 m
Geologie: Kies und Jurakalkstein wasserführend
Arbeitshöhe: ab 2,8 m
HIGHLIGHTS
- Aufwendiges Einbringen des Bohrgeräts ins Kellergeschoss
- Grundwasserandrang beim Bohren
- Bohren mit Imlochhammer im Kalkstein
Projektbeschreibung
Mikropfähle im Untergeschoss der Ulmer Peek & Cloppenburg Filiale
Mitten in der Ulmer Fußgängerzone soll das Bestandsgebäude um drei Geschosse aufgestockt werden – bei laufendem Verkaufsbetrieb im Erdgeschoss. Die zusätzlichen Lasten erforderten eine umfangreiche Gründungsverstärkung mit Mikropfählen vom Untergeschoss aus.
Die Herausforderung: Die Arbeiten fanden im Keller des Modehauses statt, mit nur 2,8 m Arbeitshöhe. Der Baugrund bestand aus Kies und Jurakalkstein. Der Kalkstein war wasserführend und ließ sich nur mit Imlochhammer durchbohren. Der Rückfluss aus Druckluft, Bohrklein und Grundwasser musste vollständig gefasst und sauber abgeführt werden – ohne den Verkaufsbetrieb darüber zu stören. 37 Mikropfähle waren bis 15 m Tiefe einzubringen, abschnittsweise und mit ständigem Schutz von Bestandsoberflächen, Decke und Fassade.
Unsere Lösung: Das Kellerbohrgerät HD 60 wurde mit einem Teleskoplader und Anbauwinde über eine Deckenöffnung in den Keller eingehoben. Das Power-Pack lief elektrisch und emissionsfrei im Gebäudeinneren. Die Bohrungen erfolgten verrohrt, im Kalkstein mit Imlochhammer und
vorgesetztem Preventer zur kontrollierten Abführung des Bohrrückflusses. Eingebaut wurden 37 Ischebeck TITAN 73/35 Tragglieder, anschließend verpresst und in die Bestandskonstruktion eingebunden.
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