Spezialtiefbau – Spritzbeton

Burg Hohenzollern

Schloss Hohenzollern

Steckbrief

Menge Felsnägel und Mikropfähle: 22


Durchmesser: 150 mm


Tiefe: 8–12 m


Geologie: Weißjurakalkstein


HIGHLIGHTS

  • Enge Baustellenverhältnisse
  • Einsatz von Bagger und Hebebühne wegen hohem Bauwerk
  • Außergewöhnliche Location

Projekt­beschreibung

Aufzugsneubau Burg Hohenzollern

Die Burg Hohenzollern erhält einen barrierefreien Zugang. Im Bereich der Schnarrwachtbastei entsteht ein freistehender Aufzugsanbau, der bis zu 33 Personen in 19 Sekunden vom Adlertor auf den Burghof bringt. Alle Arbeiten erfolgten unter strengen denkmalpflegerischen Anforderungen
und in enger Abstimmung mit Fachbehörden.

Die Herausforderung:
Die Gründung der Aufzugsplattform im steilen, felsigen Gelände erforderte Bohrpfähle DN 420 mm sowie schräg eingebaute GEWI-Zugpfähle zur Hangverankerung. Anschließend musste im anstehenden Felsvorsprung ein Aufzugsschacht hergestellt werden. Der tragfähige
Weißjurakalkstein lag unter nicht tragfähigen Deckschichten. Der Zugang zur Baustelle führte ausschließlich über eine schmale Serpentinenstraße – für Großgeräte unpassierbar, das Gelände rund um die Burg extrem steil.

Unsere Lösung:
Mit der Baggeranbaulafette HD 10 wurden 12 Felsnägel bis 8 m Tiefe im Imlochhammerbohren hergestellt und drei davon geprüft. 80 m² Spritzbeton wurden eingebaut, der Aufzug abschließend auf 10 senkrechten GEWI-Pfählen gegründet.

Jonas Ritter

Ihr Ansprechpartner

Jonas Ritter
Geschäftsführer

Tel.: +49 7304 9602 – 33
E-Mail: j.ritter@geo-bohr.de

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